"Wir glauben, dass Liebe und Verständnis
für die Natur dadurch entsteht, mitten in ihr zu leben."
Die 9-tägige Choquequirao-Machu Picchu-Expedition
Einleitung
Diese Expedition wird Sie zu zwei der bedeutendsten archäologischen
Stätten in der Gegend Cuscos und ganz Perus bringen: Choquequirao und Machu
Picchu. Die Legenden und das Fachwissen über die Machu
Picchu-Ruinen haben sich schon über die ganze Welt verbreitet. Seit
seiner Wiederentdeckung durch Hiram Bingham im Juli 1911sind die Ruinen
Diskussions- und Forschungsthema über die Inkas gewesen, und die
peruanische Regierung etablierte schliesslich 1981 das historische Schutzgebiet
von Machu Picchu, dasselbe, das im Jahr 1983 von der UNESCO als Welterbe
seine Ehrung bekam. So viel wir aus Schriftstücken und Erzählungen über
Machu Picchu erfahren können, so wenig gibt es über den letzten,
aber nicht weniger interessanten Ruinenkomplex von Choquequirao zu finden.
Die archäologische Ausgrabungsstätte CHOQUEQUIRAO ist Teil eines komplexen
Systems von Andenstädten im Vilcabamba-Tal. Zu Zeiten der Inkas war es mit
Machu Picchu durch ein umfangreiches Pfadnetzwerk verbunden. Choquequirao liegt
an den Ausläufern der Salkantay-Gebirgskette auf 3035 M.ü.d.M. , umgeben
von den schneebedeckten Apus des Yanama, Ampay, Choquecarpu, Pumasillo und Panta
auf der rechten Seite des Apurimac-Flusses im Santa Teresa-Bezirk in der Provinz
Convencion des Departaments Cusco. Choquequirao ist eine Inkastadt, die in kleinen
Stätten angelegt wurde, die in Bruchstücken verstreut liegen, welche
in ihrem Zusammenhang eine komplexe Metropolis darstellen, ähnlich denen
anderer Regionen, und die auf dem Bergkamm des selben Namens Choquequirao errichtet
wurde.
Expeditie Programma
| 1. Tag |
Wir kommen um 7:00 morgens in dem Städtchen Cachora an,
wo wir frühstücken, während die Ausrüstung
auf Mulis und Pferden verladen wird. Schon vom Dorf Cachora aus
kann man die majestätischen, schneebedeckten Padrayoc-Gipfel
sehen, der höchste ist 5482 Meter hoch. Der Fussmarsch am
ersten Tag ist 21,70 km lang und dauert etwa 10 Stunden. Unterwegs
können wir die schneebedeckten Gipfel des PADRAYOC und des
WAYNA CACHORA betrachten und den schönen Landschaftswechsel
von Steilhängen zu Schneebergen beobachten. Die Wanderung
beginnt recht flach mit Ausblicken auf die schneebedeckten Gipfel
und kleinen Bauernhöfen auf den Terrasen der Bergseite.
Vom Aussichtspunkt Capuliyoc, wo man vielleicht Kondore sehen
kann, fängt der Abstieg in den Apurimac-Canyon an. Die Vegetation
wechselt von Agaven- und Tunakaktuswäldern zu Zwergbaumforstungen,
und wir machen eine Mittagspause in Chiquisqa ( 1950 M. ). Von
hier setzen wir den Abstieg zum wasserreichen Apurimac-Fluss
( 1550 M. ) in den eindrucksvollen, tiefen Canyon gleichen Namens
fort. Nach einer kurzen Pause am Fluss starten wir zum steilen
Aufstieg nach Santa Rosa, wo wir das Nachtlager in einer kleinen
Zuckerrohrplantange aufschlagen 2115 M. ) |
| 2. Tag |
Früh am Morgen nach dem Frühstück setzen wir
die Wanderung hinauf nach Choquequirao fort. Die ersten 2 – 3
Stunden geht es steil bergauf, aber dann wechselt es den restlichen
Weg zwischen flach und steil ab, umgeben von einer schönen
Vegetation mit verschiedenen Orchideenarten. Nach 5 Stunden erreichen
wir die archäologische Stätte CHOQUEQUIRAO. Nach einem
guten Mittagessen und einer kurzen Pause gehen wir zum Hauptplatz
von Choquequirao, geniessen diesen majestätischen Ort, von
wo wir die drei Niveaus der ausgegrabenen Ruine beobachten können.
Gegen 15 Uhr nachmittags – je nach Wetterlage – können
wir bei etwas Glück den “Flug der Kondore” bewundern.
Der Reiseführer entscheidet, wo unser Lager in Raqaypata
( 2910 M. ) aufgeschlagen wird. |
| 3. Tag |
Nach dem Frühstück haben wir ausreichend Zeit, diesen
majestätischen archäologischen Ort zu geniessen. Wir
können Häuser, Terrassen und andere Teile dieser späten
Inkastadt bewundern. Ausserdem sehen wir den Teil der Ruine,
der gerade ausgegraben wird und zuletzt auch noch unerforschte
Zonen – dies alles kann uns etwas über die letzte
Zufluchtsstätte der unterdrückten Inkas aussagen. Nach
dem Mittagessen marschieren wir mit der ganzen Ausrüstung
durch Choquequirao bis zum nächsten Lagerplatz. Wir folgen
dem alten Wasserkanal eine Weile, bevor wir die 3-stündige
Wanderung zu den Pinchinuyoc-Ruinen in Angriff nehmen, die im
Jahr 1998 entdeckt wurden. Zuerst gehen wir durch Nebelwald,
aber dann verwandelt sich die Landschaft in eine abschüssige
Prärie mit freier Sicht auf Berge und Täler. Pinchinoyoc – diese
Ruinen sind etwas ganz Besonderes. Ganz plötzlich tauchen
sie im Nebelwald auf, fast unsichtbar wegen der dicken Moosschichten
und anderer Vegetation, die sie bedecken. Hier verbringen wir
die Nacht auf einer der alten Inkaterrassen. |
| 4. Tag |
An diesem Morgen wandern wir durch eine interessante Vegetation,
die als trockener Andenhochlandwald bekannt ist. Die Bäume
und Pflanzen schauen hier anders aus, als das, was wir bisher
gesehen haben. Wir erreichen den Fluss Victoria nach ein paar
Stunden und nutzen die Pause, ein erfrischendes Bad in dem kalten
und klaren Flusswasser zu nehmen. Wir durchqueren den Fluss,
weil es hier keine Brücken gibt. Nach der Rast starten wir
zu einem langen, steilen Aufstieg zu unserem Lager in Maizal,
hoch über dem Fluss und nahe an den heiligen Apus ( Bergen
) der Inkas. Unterwegs verschnaufen wir im Schatten kleiner Bäume
und anderer Gewächse. In Maizal essen wir zu Mittag und
freuen uns, dass wir diesen Nachmittag relaxen können – und
nur auf Wunsch körperliche Aktivitäten verrichten.
Maizal ist genau der Lagerplatz, der am schönsten von allen
ist. Von hier aus kann man 3 Täler und einen hohen Eisgipfel
uns gegenüber sehen. Ein guter Ort, um sich zurückzulehen
und zu sinnieren. |
| 5. Tag |
Wir brechen von unserem Lager auf und marschieren in Richtung
des San Juan-Passes. Wieder ein langer Aufstieg, aber wir wandern
durch eine bezaubernd schöne Gegend – zuerst durch
Nebelwald und dann über Andenpuna mit dem bekannten Ichugras.
Wir rasten bei einer der Victoria-Minen, wo uns die nach Metall
leuchtenden Steine etwas über die hohe Konzentration an
Mineralen und Metallen verrät. Auf unserem Weg durch die
Puna wandern wir auf gut erhaltenen Inkapfaden, u.a. Charakteristikas
mit dem klassischen Zig Zag. Wir essen auf dem 4000 Meter hohen
Pass mit Blick auf den Berg Choquetakarpo zu Mittag, bevor wir
den Abstieg Richtung Yanama beginnen, einer kleinen abgelegenen
Siedlung am Grund eines langen Tales, das von Bergen umgeben
ist. |
| 6. Tag |
Wir gehen von Yanama weiter das Tal hinauf zum höchsten
Punkt der Tour, dem Yanama-Pass auf 4500 Metern Höhe. Auf
dem Anmarsch haben wir eine gute Sicht auf den schneebedeckten
Sacsarayoc. Wieder besteht die Möglichkeit, Kondore zu sehen
und der sanfte Aufstieg an diesem Morgen führt uns durch
neue Landschaften – besonders die nassen Grasflächen
unterhalb der Schneegrenze, die sich von allem anderen unterscheiden,
was wir auf der Tour gesehen haben. Auf dem Pass kann es sein,
dass wir durch Schnee wandern und der Abstieg besteht aus einem
langen, nebligen Wegstück durch grasbedeckte Felder und
Buschzonen und wir überqueren kleine Holzbrücken auf
dem Weg zur Gemeinde Totora, wo wir die Nacht verbringen. |
| 7. Tag |
Wir marschieren die ungefähr 2000 Meter hinunter durch
wechselnde Vegetation bis zum wärmeren Lagerplatz im Dorf
La Playa. Ca. 7 Stunden Wanderung. Unterwegs kommen wir an kleinen
Wasserfällen vorbei, wo wir ein erfrischendes Naturbad nehmen
können. Das Gebiet weist auch ein grosse Vielfalt an Vögeln
auf und es ist nun offensichtlich, dass sich das Klima und die
Vegetation total verändert haben; wir sehen nun Pflanzen,
die wir von den Lebensräumen in Europa kennen und auch mehrere
Orchideenarten. La Playa ist das grösste Dorf auf diesem
Weg, wo wir ein paar kleine Geschäfte finden können,
um Snacks usw. Einzukaufen. In diesem Bereich kann man auch kleine
Kaffee- und Bananenplantagen sehen. |
| 8. Tag |
Von La Playa zum Wasserkraftwerk am Urubamba-Fluss. An diesem
Morgen beschreiten wir einen neu-eröffneten Inka-Trail.
Dieser Pfad wurde ursprünglich zum Transport landwirtschaftlicher
Güter für die Einwohner von Machu Picchu benutzt und
er führt uns durch eine Zone mit Kaffeeplantagen, subtropischen
Früchten und Getreidesorten. Sobald wir höher hinaufkommen,
wechselt die Vegetation zwischen trocken und grasig mit Blumen
und feuchtem Nebelwald. Auf dem Pass befinden wir uns plötzlich
in einem kühlen, dichten Wald voller Bäume, die mit
dicken Moosen bewachsen sind. Kurz danach sehen wir zum ersten
Mal das eindrucksvolle Machu Picchu auf einem Bergsattel weiter
im Talinneren. Noch 10 Minuten und wir erreichen unseren Mittagessensplatz,
der Llactapata heisst. Hier speisen wir und können die Aussicht
auf Machu Picchu und die schönen Berge geniessen. Dann wandern
wir das letzte Stück bergab und den Fluss entlang zum Wasserkraftwerk.
Hier kann man das schöne Intihuatana besichtigen während
wir auf den Zug warten oder bis nach Aguas Calientes weitergehen,
wo wir am Nachmittag ankommen. Wir verbringen die Nacht in einem
netten Hotel. |
| 9. Tag |
Von Aguas Calientes wandern wir oder nehmen den Bus nach Machu
Picchu. Wir beginnen unsere Besichtigung mit einer 2- 3-stündigen
Tour, die uns zu den wichtigsten Plätzen der archäologischen
Stätte bringt und der Führer wird uns über die
grosse Bedeutung erzählen, die Machu Picchu als astronomisches
und religiöses Zentrum genoss. Den Rest des Tages verbringen
wir auf der bezaubernden Ruine und Sie haben die Gelegenheit,
auf den Wayna Picchu hinaufzusteigen oder den schönen Mondtempel
zu besichtigen. Wir treffen uns am Nachmittag in Aguas Calientes
und nehmen von dort den Zug nach Ollantaytambo und dann den Bus
nach Cusco. In Cusco gehen wir zu einem zentral gelegenen Hotel
in der Nähe der im Kolonialstil gehaltenen Plaza de Armas. |
Wir raten Ihnen folgendes
mitzubringen
- Trekkingschuhwerk,
- Schlafsack,
- Ersatzkleidung,
- Jacke,
- Kleidung für kaltes Wetter,
- Gute Socken,
- Wasseraufbereitungstabletten,
- Kamara mit Ersatzfilmen,
- Insektenschutzmittel,
- Sonnenschutzcreme,
- Sonnenbrille oder Sonnenhut,
- Taschenlampe mit
Ersatzbatterien,
- Schwimmkleidung,
- Wanderstab
- Toilettenpapier
- Fernglas
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Preisinformation
| Daily departures |
01 pax |
02 pax |
03 pax |
04 pax |
05 pax + |
| CHOQUEQUIRAW MACHU PICCHU
9D/8N |
€ 1,113.00 |
€ 870.00 |
€ 773.00 |
€ 719.00 |
€ 687.00 |
Bitte beachten Sie:
- 5 % Rabatt für Besitzer des int. Studentenausweises
- Spezialrabatte für Gruppen in der Nebensaison (Dezember bis
April)
Fester Abreisetag
Montag.
Im Preis inbegriffen:
- Alle Transporte von Cusco oder Abancay nach Ollantaytambo/Cusco.
- Mulis und Träger zum Transport der Campingausrüstung
und persönlichem Gepäck, max. 7 kg pro Person
- Jeder Tourist trägt sein Tagesgepäck mit Platz für
Wasserflasche, Snacks und Ersatzkleidung
- Reitpferde zur Unterstützung bei den Aufstiegen, falls von
jemandem benötigt
- Snacks und 3 gute Mahlzeiten pro Tag, von erfahrenem Küchenpersonal
zubereitet
- Ausrüstung: Zelte, Matratzen, Toilettenzelt, Speisezelt mit
Tischen und Stühlen
- Erste-Hilfe-Satz inkl. Sauerstoff und Satellitentelefon
- Unsere Führer haben Erste-Hilfe-Kurse
- Unsere Führer und Assistenten
- Information auf Englisch, Dänisch, Französisch, Deutsch
und Spanisch
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